
Persönlichkeitsprofile im Vergleich
Wer heute nach Persönlichkeitsprofilen Ausschau hält, findet eine große Zahl von Produkten für unterschiedliche Zielsetzungen und Anwendungszwecke.
Allen gemeinsam ist der Versuch, Verhalten und/oder Leistung einer Person vorhersagbar zu machen.
- Ist der Bewerber A oder B der richtige Mitarbeiter für diese Stelle?
- Wer hat die besseren Potentiale für eine Management-Laufbahn?
- Wer kann die Abteilung erfolgreicher führen?
- Wer ist weniger Stress anfällig?
- Wer ist der bessere Projektleiter?
- Wer kann sich schneller und besser in das Team integrieren?
Wir können die grundlegende Herangehensweise an diese Fragestellung unterscheiden. Zunächst gibt es Typen-basierende Modelle mit 4 oder 16 Haupttypen, die jedem Typ bestimmte Eigenschaften zuweisen. Einfache Unterscheidungenen zwischen introvertiert oder extrovertiert, dominant oder angepasst, akkurat oder chaotisch etc. können herangezogen werden, um Gruppen oder Typen zu bilden. Da wir Menschen sehr unterschiedlich sind und nahezu alle Mischformen existieren, haben fast alle Vertreter dieser Vorgehensweise ihre Typisierung immer weiter untergliedert. Ob es am Ende 20 oder 60 einzelne Varianten gibt, löst jedoch nicht das Problem der Abbildung der Komplexität menschlichen Verhaltens und den Wunsch nach Vorhersagbarkeit.
Darauf haben einige Anbieter mit alternativen und moderneren Ansätzen reagiert. Sie versuchen variabler auf die Unterschiede menschlicher Verhaltensmuster einzugehen. Hierzu zählen beispielsweise Motiv- und Werte-basierende Verfahren. Je nach Modell und Ansatz können hier schon differenziertere Aussagen getroffen werden. Aber auch hier bleiben wichtige Teilaspekte offen: z.B. Im Privaten, im Beruf oder unter Stress verhalten sich Menschen verschieden.
Verhalten ist multidimensional und multikonditional. Um der Eingangs beschriebenen Forderung nach Vorhersagbarkeit möglichst nahe zu kommen, müssen mehrere Ansätze kombiniert werden.
Von den derzeit am Markt verfügbaren Systemen für den Bereich der Mitarbeiterauswahl und Förderung ist das in der Schweiz entwickelte Produkt Identity Compass sicher das modernste System. Es kann Werte, Motivation, Zufriedenheit und Verhaltensstrategien gleichermaßen verknüpfen und abbilden.
Dieses System bildet Menschen ungewöhnlich fein differenziert ab. Der flexible, integrierte Ansatz aus Werten, Verhaltenspräferenzen und Metaprogrammen ergibt ein Feedback, bei dem Teilnehmer immer wieder überrascht ausrufen, dass sie noch nie so präzise Rückmeldung bekommen haben, obwohl sie doch schon Auswertungen aus anderen Produkten hatten.
Wer sich ernsthaft mit der Persönlichkeitsprofilen beschäftigt, muss sich auch mit dem Identity Compass befassen. Hierzu gibt es ein sehr lesenswertes Buch in deutscher Sprache [IC Buch].
Weitere Informationen zu diesem Thema finden Leser auch unter www.identitycompass.com oder bei uns im MORE Institut.
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Viel Erfolg wünscht F.Kimmig
